Sprudelnde Aussichten – was Wasserfonds besonders attraktiv macht
Sauberes Trinkwasser wird auch zukünftig noch knapper werden. Nicht zuletzt sorgt neben den Bevölkerungswachstum die zunehmende Zahl an Umweltkatastrophen wie Überschwemmungen dafür, dass Trinkwasser immer kostbarer werden wird. Gerade in den Schwellenländern kann durch eine mangelnde Trinkwasserinfrastruktur der wirtschaftliche Aufschwung abgewürgt werden. Umso wichtiger ist es, dass in diesem Ländern in eine vernünftige Wasserversorgung zu investieren, wie es beispielsweise in China mit Nachdruck getan wird, wo rund 300 Millionen Menschen auf den Jangtse Strom angewiesen sind, der weit mehr als ein Drittel des Abwassers aufnimmt. In den kommenden Jahren will allein China mehrere Milliarden Euro in eine vernünftige Wasserinfrastruktur investieren.
Wasserfonds bieten für Anleger ein ungeheures Potential, zumal namhafte Studien von Investitionen in Billionenhöhe in den nächsten Jahren ausgehen. Ferner wird die Rendite dadurch voran getrieben, dass Wasser zunehmend knapper wird.
Doch nicht nur in den Schwellenländern, auch für die entwickelten Industrienationen wie Deutschland oder die USA rechnen Experten mit dringenden Modernisierungsbedarf in der Wasserinfrastruktur. Da die Zahl der Lecks an Wasserwerken mit der Zeit deutlich zunehmen, sind zwar keine Investitionen in vollkommen neue Wasserversorgungssysteme vonnöten, wohl aber teure Ersatzinvestitionen. Die OECD rechnet damit, dass in den nächsten zehn Jahren die Wasser Infrastruktur um mehr als ein Drittel wachsen wird. Mehr wird wohl nur die Stromerzeugung wachsen!
Grund dafür ist aber nicht nur der Wasserbedarf von Privathaushalten, sondern primär der der Industrie. So werden besonders durch Unternehmen gute Wasserrecyclingsysteme nachgefragt werden, da quasi jede Wirtschaftsbranche auf die Nutzung sauberen Wassers zur Produktion ihrer Güter angewiesen ist.
Doch auch die Zahl der Gegenwart sprechen bereits für sich. Namhafte Wasserfonds erzielten im Jahr 2010 nicht selten Renditeraten um die zwanzig Prozent.
Allerdings sollten Anleger schon mindestens für einen Zeitraum von fünf Jahren in Wasserfonds investieren. Denn auch Wasserfonds können kurzfristigen Schwankungen auf den Kapitalmärkten unterliegen