Von den Pionieren profitieren – mit Private Equity Fonds

Private Equity ist eine Möglichkeit Eigenkapital außerhalb der Börse bereit zu stellen. Da Private Equity nicht durch private Investoren bereit gestellt werden, sondern durch Private Equity Fondsgesellschaften eignet sich die Form der Geschlossenen Fonds auch für Investoren mit kleineren Einlagen.

Allerdings gilt bei Private Equity Fonds zu beachten, dass die Einlage gewöhnlich während der Gründungsphasen von Unternehmen stattfindet, die mit neuen Produkten und Ideen an den Markt gehen. Daher ist es schwierig eine Prognose über den Unternehmenserfolg abzugeben, was auch ein Grund dafür ist, dass Banken sich in der Regel sträuben, Pionierunternehmen Kredite zu geben. Es fehlt an Erfahrungswerten!

Glückt jedoch die Geschäftsidee profitieren Anleger von Private Equity Fonds überdurchschnittlich. Die Erträge, die aus dem Verkauf neuer Produkte resultieren, sind in der Anfangsphase am größten. Ahmen weitere Unternehmen die Idee nach, wird deren Gewinn im Vergleich zu den Pionierunternehmen in aller Regel nur noch marginal sein.

Läuft alles gut, profitieren Anleger von Renditen in der Höhe von 20 Prozent oder sogar deutlich mehr. Insbesondere Private Equity Fonds, die in Venture Capital investieren bieten bei Gelingen der Geschäftsidee extrem hohe Renditen (allerdings auch große Risiken). Venture Capital (oft auch generell und missverständlich als anderer Begriff für Private Equity verwendet) ist Risikokapital bei Firmen, die zum Teil noch gar nicht gegründet worden sind und in komplett neue Geschäftsidee investieren wollen.

Trotz der potentiellen Risiken sind aber Private Equity Fonds auch für konservative, sicherheitsorientierte Anleger interessant. Durch eine gute Streuung des investierten Kapitals in verschiedene Branchen, Unternehmen und Regionen werden potentielle Risiken reduziert.