Mit Lebensversicherungsfonds Rückkaufverluste absichern
Lebensversicherungen gehören zu den gängigen Mitteln, um den eigenen Lebensabend finanziell abzusichern.
In Deutschland gibt es fast 100 Millionen Lebensversicherungen, jedoch werden 50 % von diesen lange vor dem Ende der Laufzeit gekündigt. Der Grund liegt darin, dass Lebensversicherungen– genauso wie die Rieser Rente oder die private Rentenversicherung – den Nachteil der sehr langen Vertragslaufzeit haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Lebensversicherung lange vor dem Ende der vertraglich vereinbarten Laufzeit gekündigt werden muss, ist daher sehr hoch. Besonders in finanziell angespannten Zeiten werden liquide Mittel aus einer Kündigung der Lebensversicherung gezogen. Das ist jedoch mit großen Rückkaufverlusten verbunden.
Zur Zahlung dieser Rückkaufverluste kann der sog. Lebensversicherungsfonds eintreten. Der Rücknahmepreis einer Lebensversicherung wird vertraglich bei Abschluss fest gelegt. Da dieser gewöhnlich deutlich geringer ausfällt als die Lebensversicherung zum Zeitpunkt der Kündigung wert ist, auf der anderen Seite aber das Risiko einer vorzeitigen Vertragskündigung sehr groß ist, sollten sich Versicherte Gedanken für den Ernstfall machen.
Das Gute bei einem Lebensversicherungsfonds ist es, dass dieser für beide Seite, also sowohl für den Versicherten als auch für den Investor dieses Geschlossenen Fonds sehr rentabel ist. Den Versicherten wird vom Lebensversicherungsfonds ein Betrag gezahlt, der zwischen den Rückkaufpreis und den tatsächlichen Wert der Lebensversicherung liegt. Darüber hinaus zahlt der Lebensmittelfonds die Beiträge weiter an das Lebensversicherungsunternehmen, so dass die Renditen aus der Lebensversicherung nicht verloren gehen. Eine Weiterveräußerung von Lebensversicherungen bietet mehr Vorteile als deren Verkauf. Vor dem Hintergrund, dass die Rentenversicherungslücke in Zukunft eher noch zunehmen wird, werden auch Lebensversicherungsfonds weiter an Bedeutung und Attraktivität gewinnen.
Bei Lebensmittelfonds ist eine Rendite von acht Prozent nicht gerade selten. Nicht zu vergessen ist auch, dass für diese Renditen nur sehr geringe Steuern anfallen. Im Gegensatz zu den Versicherten, müssen aber Anleger bei einer vorzeitigen Kündigung des Lebensmittelfonds mit deutlichen Verlusten rechnen.