Mit Leasingfonds Nachteile des Eigentums umgehen

Leasingfonds gewinnen immer mehr an Bedeutung, weil es gerade für große Unternehmen oft rentabler ist, benötigte Produktionsgüter zu leasen, anstatt diese zu kaufen.

Leasingfonds sind für quasi alle Güterarten vorstellbar, besonders gut geeignet und daher auch meistens anzutreffen ist diese Form der Investmentfonds bei langlebigen Wirtschaftsgütern wie Flugzeugen, Immobilien oder Projekte im Infrastrukturbereich. Gerade Flugzeugfonds oder Containerfonds sind ein typisches Beispiel für Leasingfonds.

Angesichts der angespannten öffentlichen Finanzlage sind Leasingfonds nicht nur für die freie Wirtschaft attraktiv, sondern besonders auch für Kommunen, die sich dann noch überlegen können, ob sie eine Schule oder ein anderes Objekt zu einem späteren Zeitpunkt noch kaufen wollen. Bei manchen Leasingverträgen besteht sogar die Pflicht zum Kauf nach einer vertraglich vereinbarten Leasingdauer, andere Leasingverträge sehen hingegen nur die Option auf Kauf des geleasten Objektes vor.

Für die Anlegerseite bedeuten Leasingfonds deshalb ein geringes Risiko, während der Leasingnehmer von einer höheren Liquidität profitiert, die nicht gegeben wäre, wenn dieser das Objekt sofort hätte kaufen müssen.

Anleger müssen beim Kauf von Leasingfonds allerdings beachten, dass die Laufzeit und auch die Mindesteinlage relativ hoch sind. Daher eignen sich Leasingfonds nicht unbedingt für Kleinanleger und Menschen, die erst gerade mit der Investition in Fonds begonnen haben.

Auf der anderen Seiten stellen Leasingfonds auch eine sehr gute Alternative zu Rentenpapieren dar und können nicht selten eine Durchschnittsrendite von um die zehn Prozent bieten.