Mit Flugzeugfonds durchstarten ohne Bruchlandung
Flugzeugfonds gehören zu der Form der Leasingfonds. Der Investor wird hier Kommanditist einer KG, die nach ihrer Fertigstellung mehrere Flugzeuge einkauft, die dann für eine vertraglich vereinbarte Laufzeit an Fluggesellschaften verleast werden.
Fluggesellschaften gehen inzwischen immer mehr dazu über, die benötigten Flugzeuge zu leasen anstatt diese selbst einzukaufen. Das hat den großen Vorteil, dass sich die Airlines auch dann notwendige Flugzeuge leisten können, wenn die Gesellschaft selbst dafür keine eigenen finanziellen Mittel aufbringen kann. Lediglich für die Wartungsarbeiten am Flugzeug muss die Fluggesellschaft selbst gerade stehen.
Kapitalmarktexperten erwarten, dass Flugzeugfonds in Zukunft weiter und in noch größeren Umfang als bisher zu den attraktivsten Leasingfonds zählen werden.
Flugzeugfonds bringen nämlich gerade auch für die Anleger deutliche Vorzüge mit sich. Kann die Fluggesellschaft die Leasingrate nicht länger bezahlen, bleibt das Flugzeug als reale Sicherheit, das schließlich verkauft werden oder an eine andere Fluggesellschaft verleast werden kann.
Anleger von Flugzeugfonds können sich deren Sicherheit gewiss sein, nicht nur, weil die Flugzeuge als realer Wert erhalten bleiben, sondern auch, weil das Luftverkehrsaufkommen stetig zugenommen hat. Eine Ende dieser Entwicklung ist auch vor dem Hintergrund neuer Discount Fluggesellschaften nicht in Sicht!
Darüber hinaus bieten Flugzeugfonds trotz des Wegfalls von Steuervorteilen für die Investoren ein lukratives Geschäft. Auch nach Abzug von Steuern bieten Flugzeugfonds durchschnittlichen Renditen von sieben Prozent. Gerade bei neuen Flugzeugen profitiert der Anleger in Form von Rückflüssen, die aus den hohen Abschreibungen resultieren.
Zu beachten gilt aber, dass Anleger von Flugzeugfonds im Konkursfalle einer Fluggesellschaft im Ernstfall für einige Jahre an diesen Leasingfond gebunden sein könnten. Dieses Risiko ist aber im Vergleich zu anderen Geschlossenen Fonds sehr gering.