Energiefonds – Nachhaltigkeit mit Rentabilität verbinden
Seit Anfang der 90er Jahre werden Energiefonds auf den Investmentmärkten gehandelt. Nicht zuletzt die Berichterstattung über die zunehmende Umweltproblematik und knapper werdenden Ressourcen haben die Attraktivität für Energiefondsgesellschaften befördert.
Energiefonds sind sehr vielschichtig. Neben der Investition in innovative, regenerative Energiefonds wie Windenergie oder die Nutzung von Solarenergie, findet man Energiefonds auch sehr häufig für konservative Erdöl oder Gasunternehmen.
Neben der Möglichkeit auch in nachhaltige Energiefondsgesellschaften zu investieren, liegt ein großer Vorzug von Energiefonds auch in deren Sicherheit und der Garantie konstant hoher Erträge. Denn auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten wird ein sehr hohes Maß an Energie benötigt, dass sich zudem auch gut prognostizieren lässt.
Investoren, die jedoch die erste Priorität nicht in der ökologischen Nachhaltigkeit, sondern im ökonomischen Profit sehen, sollten bei der Wahl des richtigen Energiefonds sehr sorgfältig vorgehen. Experten warnen davor einfach blind auf Projekte zu setzen, die eine große Nachhaltigkeit vermuten lassen, da oft die Erträge im Vordergrund stehen. Umwelttechnologien sind nicht allein auf Grund steigenden Umweltproblematik per se auch sehr ertragreich. Es kommt vielmehr auf die Gesamtstruktur des Energiefonds an, wie übrigens bei jedem Investmentfonds.
Doch auch, wenn man bei Erdgas- und Erdölfonds nach wie vor mit einer sehr guten Rendite rechnen kann, sollten Anleger auch innovative Fondsgesellschaften in Erwägung ziehen. Nicht nur, weil das kurz- bis langfristig ausgerichtete Profitdenken bei zunehmender Belastung der Umwelt sich langfristig als teuer erkauft heraus stellen könnte, sondern auch, weil nachhaltige Energiefonds – vorausgesetzt Investoren vergleichen ausführlich und kompetent – ebenfalls schon heute sehr gute Renditen abwerfen können. So geben Investmentexperten bei guten Solarfonds eine Gesamtausschüttung von bis zu 300 % an.
Mit der richtigen Energiefondswahl kann daher auch durchaus beides miteinander verbunden werden: Ökologie und Ökonomie, Rentabilität und Nachhaltigkeit. Heute werden zwar noch mehr als ein Drittel des gesamten Energiehaushaltes durch das Erdöl abgedeckt (an zweiter Stelle gefolgt von Erdgas), die jedoch stetig auch knapper werdenden Ressourcen werden jedoch Investoren zum Umdenken zwingen, wodurch nachhaltige Energien sich als Zukunftsmärkte erweisen.