Immobilienfonds zählen nicht ohne Grund zu den beliebtesten Fonds, denn schließlich profitieren Anleger bei guter Auswahl von konstanten Renditen durch langfristige Mietverträge und haben selbst in wirtschaftlich schlechten Zeiten am Ende der Laufzeit, die Immobilie als Gegenstandswert. Doch bei Immobilienfonds gibt es gewaltige Unterschiede.

Während in der Vergangenheit Bürogebäude als zu den besten Immobilienfonds zählten, erfreuen sich heute Einzelhandels Immobilienfonds großer Beliebtheit, was nicht zuletzt den Boom der Discountketten zu verdanken ist. Im Gegensatz zu großen Einkaufszentren bieten Discountketten neben zunehmenden Marktanteilen den Vorteil, dass die Baunutzungsrechte für große Handelsgebäude oft kompliziert ausgestaltet sind. Darüber hinaus besteht bei kleinen Einzelhandelsgebäuden kaum eine Gefahr, dass diese längere Zeit leer stehen. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass der bisherige Mieter kündigen sollte, steht der Nachmieter gewöhnlich sofort bereit.

Immobilienfonds für Einzelhandelsunternehmen bieten selbst in wirtschaftlich schlechten Zeiten Verlässlichkeit. Erstens werden Einzelhandelsgüter immer recht konstant nachgefragt, da es sich hierbei gewöhnlich um keine Luxusgüter handelt, auf die ohne weiteres verzichtet werden könnte. Zweitens profitieren gerade Immobilienfonds, die auf Objekte für Discountunternehmen setzen, die nicht nur in Wirtschaftskrisen zu den Gewinnen zählen.

Die zunehmende Attraktivität von Einzelhandels-Immobilienfonds spiegelt sich eindeutig in den Zahlen wieder: Vor einem Jahr wurden wertmäßig gerade einmal halb so viele Einzelhandelsimmobilienfonds verkauft wie im diesem Jahr. Bereits die durchschnittliche Anfangsausschüttung beträgt oft sechs Prozent oder sogar deutlich mehr.

Der Energiebedarf wird auch zukünftig weiter wachsen, nicht zuletzt, weil die Schwellenländer und vor allem Chinas Nachfrage nach fossilen Energieträgern stetig ansteigt. Im Jahr 2009 konnte China beim Energieverbrauch sogar die USA überholen und mit mehr als 2,2 Mrd. die USA um vier Prozent toppen. Experten erwarten für die Zukunft eine weitere Zunahme des Energieverbrauchs in China.

Auch wenn es in letzter Zeit nach einer internationalen Abnahme des Energieabsatzes, wie z. B. des weltweiten Ölverbrauchs, aussah, wird die Nachfrage nach fossilen Energiestoffen daher vor allem in langfristiger Sicht kräftig auch weltweit weiter steigen. Ein primärer Grund für diese Entwicklung liegt auch in der Tatsache begründet, dass sich die wirtschaftliche Dynamik in den aufkeimenden Schwellenländer zukünftig in größeren Umfang unabhängig von den westlichen Industrienationen entwickeln wird. Verantwortlich für diese Entwicklung ist auch die zunehmende Produktion in Industriezweigen, die indirekt auf Energie angewiesen sind. Dazu gehören insbesondere Spielzeuge, PCs, aber auch Medikamente und Kleidung aus Polyester.

Derzeit wird ein gutes Drittel des Energiebedarfs durch die Ölproduktion gedeckt, gefolgt von Kohle und Erdgas.

Auch die BP-Krise durch das Leck an einer Bohrinsel vor der Ostküste Nordamerikas wird daran mittelfristig nichts ändern. Auch bei Energieunternehmen nicht, die mit der Krise in Zusammenhang stehen, da die USA mit fast 25 % Ölverbrauch gemessen am Gesamtverbrauch die größte Ölnation der Welt sind. Hinzu kommt, dass im Golf von Mexiko ungeheure Ölreserven vorhanden sind und die USA kaum freiwillig zu einer importierenden Ölnation machen lassen wollen.

Ein Effekt der BP-Krise werden aber auch steigende Versicherungsbeiträge sein, die wohlmöglich zu einer größeren Konzentration größerer Unternehmen, die sich diese leisten können, führen wird.

Zwar gehören Gas, Kohle und Öl nicht zu den erneuerbaren Energien und vorhandene Energiequellen können immer schwieriger nutzbar gemacht werden, jedoch bedeutet dies für Energieunternehmen steigende Absatzpreise für Energie. Während es früher bei niedrigen Ölpreisen kaum lohnte schwer zugängliche Ölreserven nutzbar zu machen, werden jetzt die Investitionen in Ölunternehmen wieder steigen, um die steigende Nachfrage befriedigen zu können. Anleger profitieren von höheren Erträgen.

Die Nutzung von Solarenergie ist schwer im Kommen. Das zeigt sich besonders daran, dass neuerdings fast wöchentlich neue Solarfonds auf den Markt kommen. Weit über 90 % aller Investitionen der Energiefonds, die sich auf die Nutzung von Sonnenenergie spezialisiert haben, entfallen allerdings auf Photovoltaik.

Ein entscheidender Grund für den Boom von Sonnenfonds liegt in der Tatsache begründet, dass Investoren insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit auf konstante Faktoren setzen. Die Sonneneinstrahlung lässt sich auf Grund jahrzehntelanger Erfahrung sehr gut prognostizieren, vorausgesetzt man investiert in Solarfonds, die entsprechend gut aufgestellt sind, in die neueste Technik investieren und in sonnenträchtige Regionen. Insbesondere Spanien und Italien gehören zu den zentralen Investitionsmärkten von Solarfondsgesellschaften. Aber auch die USA und Asien setzen vermehrt auf erneuerbare Energiequellen.

Zudem fällt die sog. Einspeisevergütung, die an die Energieversorger zu entrichten ist, für einen Zeitraum von zwanzig Jahren an. Zwar hat die Bundesregierung eine nicht unerhebliche Absenkung der Einspeisevergütung beschlossen, von der jedoch keine geminderten Renditeerwartungen prognostiziert werden. Ein maßgeblicher Grund für die Attraktivität von Solaranlagen liegt im technologischen Fortschritt, der zu ansteigenden Stromerträgen und geringeren Anschaffungskosten führt.

Studien gehen davon aus, dass insbesondere der Markt für Photovoltaikanlagen innerhalb von fünf Jahren um 80 % wachsen wird. Primär wird China und auch Asien seinen Bedarf an Solaranlagen erhöhen.

Allerdings sieht die renommierte MEP Group auch beim europäischen und nordamerikanischen Markt eine große Rentabilität für Solarfonds. Die MEP Group ist als Unternehmensgruppe bereits seit sechs Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Solarmarkt aktiv und entwickelt ständig neue Solaranlagen, die an institutionelle Anleger vermarktet werden. Die MEP Group hat sich jedoch nicht nur auf die Produktion von großformatigen Solaranlagen spezialisiert, sondern insbesondere auch in der  internationalen Etablierung der Solarenergie einen Namen gemacht. Solarprojekte werden von der MEP Group nicht „pauschal“ produziert. Im Vorwege findet eine umfassende Prüfung potentieller Märkte u. a. auf ihre technische und wirtschaftliche Effizienz statt, um Solaranlagen zielführend unter Berücksichtigung aller Umweltfaktoren (wozu auch umliegende Infrastruktur, Bodenqualität und alle weiteren relevanten Einflussfaktoren geprüft werden) auf den Märkten zu etablieren. Fondsgesellschaften, die Projekte der MEP Group finanzieren, sind daher besonders zu empfehlen.

Das Investmentverhalten der Deutschen ist nicht gerade vorbildlich, was die Investition in erfolgversprechende Anlagen betrifft. Verantwortlich dafür ist vordergründig die Tatsache, dass sich viel zu wenig Menschen vor einer Investition genügend und vor allem richtig über die wesentlichen Faktoren informieren, die zum Erfolg eines Investment führen. Das führt oft auch zu widersprüchlichen Verhalten. So halten vielleicht bedingt durch positive wirtschaftliche Berichterstattung die Hälfte der Deutschen China für ein erfolgversprechendes Investitionsland. Laut neuesten Investmentstudien sind aber weniger als zehn Prozent bereit, in chinesische Anlagen zu investieren. Als Grund für dieses Paradox nennen Experten psychologische Faktoren. Da China immer noch viele Menschen befremdet, schrecken Investitionen doch eher ab, trotz der Erwartung guter Renditen.

Allgemein ist der deutsche Anleger sicherheitsorientiert veranlagt. Besonders seit der letzten Finanzkrise werden vielversprechende Anlagen in z. B. die „New Economy“ gemieden. Insbesondere beim Kauf von Aktien sind deutsche Investoren im Vergleich zu anderen Ländern, in denen die Wirtschaftskrise genauso Einhalt gebot, sehr zurückhaltend.

Auch gegen Investmentfonds haben die Deutschen vergleichsweise hohe psychologische Hürden zu überwinden, da müssen Fondsgesellschafen hierzulande ihre Produkte besonders ansprechend für private Anleger gestalten. Suboptimal ist jedoch die emotionale Hürde der Deutschen in Hinblick auf Chancen, die die Anlage in andere Länder und fremde, neue Branchen bieten. Zudem wird in Deutschland trotz der konservativen Anlageneigung zu wenig in langfristigen Anlagezyklen gedacht, die gerade bei Investmentfonds wie Immobilienfonds gute Erträge versprechen. Zwar liegt auch das Management einer Fondsgesellschaft nicht immer mit allen getroffenen Entscheidungen richtig, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit unter dem Strich, ein positives Ertrags-Risiko-Diagramm zu erhalten, sehr hoch.

Jedoch ist auch am deutschen Markt ein gewisser Wandel festzustellen. Gemischte Fonds, bei denen Investitionsentscheidungen vom Fondsmanagement und damit Experten getroffen werden, haben an Bedeutung gewonnen.

Welche Rolle jedoch mentale Denkstrukturen und vermittelte Werte und Normen bei der Investitionsentscheidung spielen, zeigt jedoch das Beispiel China. Auf den deutschen Anlagemarkt bleibt noch einiges zu tun, bis deutsche Anleger ein Verhalten an den Tag leben, bei denen mehr die Chancen und weniger potentielle Risiken gesehen werden.